Rezepte

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Leckere Gerichte die mit unseren Produkten zubereitet werden können.

Falsches Filet “Sous Vide” – mit Urkorn-Käse-Turm

Nichts geht über einen zarten Braten, eine schöne Sauce dazu und eine passende Beilage die dazu passt. Manche stehen auf gut durchwachsene Braten aus dem Entrecote oder der Schulter, manche auf kernige Bratenstücke wie den Hals andere wiederum auf magere Stücke wie die Unterschale oder das falsche Filet.
Die hohe Kunst entspannt einen Sonntagsbaraten auf den Tisch zu zaubern funktioniert mit dem Sous-Vide Verfahren ganz einfach! So kann man Braten und Sauce in einem machen und hat die Garantie, dass selbst das Braten-Fleisch innen noch zart-rosa ist. So lassen wir hungrige Augen aufblitzen.

Zutaten Falsches Filet ``Sous Vide``

für 6 Portionen

Zeitangabe:

4h im Backofen zu 56Grad

Fleisch:
  • 1,2-1,5kg Braten "Falsches Filet" im Vakuum
  • 500g Knochen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 500ml Apfelsaft
  • Pfeffer Salz
  • 3 EL Mehl zum Binden der Sauce
Dörräpfel:
  • 3 Äpfel alter Sorten u.a. Bohnapfel
Urkorn Käse Turm:
  • je 75g Dinkel, Emmer, Einkorn
  • 2 Tassen Wasser
  • 75g Bergkäse geraspelt
  • 1/2 Apfel Bohnapfel fein gewürfelt
  • Pfeffer und Salz
Dokoration:
  • Lauchzwiebel geschnitten

Zubereitung

Topf mit Wasser im Backofen möglichst genau auf 56 Grad vorheizen. Flasches Filet im Wasserbad zugedeckt 4h erwärmen. Zeitgleich Knochen & Lauchzwiebel im Backofen mit dem Apfelsaft in einer Schale ansetzen. Ebenfalls Äpfel in Scheiben schneiden, Gehäuse entfernen und im Ofen bei selber Temperatur dörren. Nach den 4h die Knochen aus dem Ofen nehmen und im Apfelsaftsud aufkochen. Sud durch ein feines Tuch abseien, Sud mit Mehl binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fleisch aus dem Vakuumbeutel nehmen. Mit Salz und Pfeffer sowie Bratengewürz in Bratöl von allen Seiten anbraten. Vor dem Servieren Braten bei 60 Grad in den Ofen stellen, dann kann nichts passieren. In dünne Scheiben aufschneiden.

Körner über Nacht einlegen. 30 min im Wasser köcheln und weitere 30 min quellen lassen. Dinkel durch Sieb leeren. Gewürfelter Apfel und Käse mit Dinkel mischen, nochmals im Topf erhitzen und in einem Glasförmchen zu einem Turm auf Servierteller bauen.

Fleisch vom Falschen Filet, Dörr-Apfel und Dinkel-Käse-Turm auf Teller platzieren und mit Apfel-Braten-Sauce beträufeln.

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Mini-Einkorn-Gugelhupf mit Blüten

Auch wenn Sommerliebhaber es nicht gerne hören, aber in wenigen Wochen kündigt sich offiziell der Herbst an. Zeit, um über leckere Rezepte nachzudenken, wie die fruchtigen Wonnebrocken aus der Streuobstwiese oder dem Garten verarbeitet werden können. Wegen der herben Frostnächte im Frühjahr wird es in diesem Jahr eng mit Äpfeln und Birnen, was uns dazu ermuntert, diese speziell zu feiern. Wer schnell etwas Besonders für Freunde und Gäste zaubern möchte, rate ich zu diesem Rezept, das sich auch ganz einfach mit anderen Füllungen ändern lässt. Gutes Gelingen!

Zutaten

  • 7 Birnen (möglichst von der Streuobstwiese)
  • 100g Haselnüsse
  • 50g Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Waldhonig
  • 20 ml Sahne
  • Kuchenteig
  • 100g weiche Butter
  • 50g Zucker
  • 2 Eier
  • 100g Mehl
  • Salz
  • 1 EL Backpulver
  • Reste der Füllung

Zubereitung

Birnen waschen, mit einem Entkerner entkernen, und das Häubchen mit Stiel wieder aufsetzen. Alle Zutaten zur Füllung miteinander vermengen. Das Birneninnere mit der Füllung bis oben hin füllen.
In einer extra Schüssel die Zutaten zum Rührteig mit Rührgerät vermengen.
Auf einem Backblech eine ca. 25 x 25 cm große Fläche (mit Backpapier ausgekleidet) mit dem Rührteig bestreichen – und anschließend die Birnen „wild“ arrangieren.
Die Birnentarte auf 180 Grad – Umluft – ca 25 min backen. Kuchen abkühlen lassen, zur Deko die Stiele mit Puderzucker bestreuen und mit bunten Blüten bestreuen. Noch lauwarm servieren.

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Sommer-UrDinkel-Salat “Agnes”

Wir verstehen uns als abolute UrDinkel-Kenner! Seit über dreißig Jahren bauen wir  die alte Urdinkel Sorte "Oberkulmer Rotkorn" im Spelz an. Die wunderschönen Ähren des Oberkulmers wiegen sich, voll ausgewachsen, 1.50m über unseren Ackerwildkräutern die sich darunter säumen. Für die kargen Kalkstein-reichen Böden des schwäbischen Alb ist die alte Sorte ein wahrer Segen. Um die Urkorn Sorte anbauen zu können, verzichten wir von vornherein um 1/3 des Ertrags im Vergleich zu mit Weizen gekreuzten Ertrags-Dinkel-Sorten - das macht nicht jeder. Agnes UrDinkel Salat, seit jeher fester Bestandteil des Scheermer Kochbuchs, kommt auf Sommerfesten, Grillabenden oder auch zum familiären Sonntagsessen sehr gut an. Somit gilt der Dinkel-Salat bei uns als absolutes Familien- und Lieblingsrezept.

Zutaten für Dinkelsalat

  • 1 Tasse Urkorn Dinkel "Oberkulmer Rotkorn"
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Salatgurke
  • 1 grüner und 1 roter Paprika
  • 2 EL gewiegte Kräuter
  • Meersalz und Pfeffer
  • Curry
  • 2 EL kaltgepresstes Distelöl
  • 150g Joghurt
  • 100g würzigen Bergkäse

Zubereitung

Dinkelkörner mit Wasser über Nacht einweichen. 30-40 min köcheln lassen und auf ausgeschaltener Platte 30 min quellen lassen. Gurke und Paprika in feine Würfel schneiden. Joghurt, Öl und Kräuter verrühren, alle Zutaten vermischen und mit den Gewürzen abschmecken. Den Bergkäse in kleine Würfel schneiden und den Salat bestreuen. Sie können auch anderes Gemüse je nach Saison verwenden: Erbsen, Blumenkohlröschen, frische Pilze

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Pulled-Beef auf Einkorn-Honig Bun mit Bohnensalat

Im Sommer muss es nicht immer Grillen sein, denn das Rind besteht aus viel, viel mehr als nur Kurzbratenstücken! Der Pulled-Beef Burger beweist, dass sich Schmorverfahren auf niedriger Temperatur auch im Hochsommer bestens zur Zubereitung von Burgern  eignen. Für das Pulled-Beef eignen sich gut durchwachsene, langfaserige Braten-Teilstücke wie der Rinder-Hals. Bitte unterschätzen Sie das Fett jeglicher Konsistenz am Rindfleisch nicht, das sie auf jeden Fall am Teilstück belassen sollten. Fett ist Geschmacksträger am Fleisch und kann durch die lange Garzeit schonend vor sich hin schmelzen. Und jetzt ran an den Topf 😉

Pulled-Beef

Zutaten für Pulled-Beef

  • Ca 1,5kg Rinder Hals oder größer
  • 250ml Streuobstwiesen Apfelsaft
  • 150 ml Pflanzenöl
  • 150 ml Bier
  • 100ml Apfelessig
  • a. Pfeffer/Salz/Paprika/Koreander/Majoran etc.
  • 4 EL Wildblüten-Honig
  • 4 EL Barbecue Sauce (z.B. Dirty Harry Herbaria)
  • 100ml Tomatenmark
  • Zum Abschmecken Honig/Salz/Pfeffer/Barbecuesauce

Zubereitung

Fleisch mit Gewürzen einreiben und anschließend zu Flüssigkeiten in den Bräter legen. Obere Seite des Halses mit Honig und Barbecue bestreichen. 10-12h bei 100Grad in geschlossenem Bräter schmoren. Anschließend Fleisch herausnehmen. Sauce mit Tomatenmark glatt rühren und mit Gewürzen abschmecken. Sauce sollte leicht süßlich-rauchig nach Barbecue schmecken. Anschließend das Fleisch zerrupfen und zurück in den Bräter zu Sauce legen.

Einkorn-Honig Buns

Zutaten für Einkorn-Honig Buns

  • 500g Einkorn Mehl
  • ½ Würfel Helfe
  • 2 EL Honig
  • 250ml lauwarme Milch
  • Salz
  • Milch zum Bepinseln

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben. Hefe in Mulde hineinbröckeln und zusammen mit Honig und einem Schuss Milch zu einem Vorteig ansetzen. 20 min stehen lassen. Restliche Milch und Salz hinzugeben. Teig gut kneten. Kleine Kugeln formen ca 7cm Durchmessen und platt drücken. Anschließend mind. 60 min (mit einem Tuch bedeckt) gehen lassen. Ofen auf 180 Grad aufheizen. Buns ca 20 min backen lassen. Mit Milch bepinseln und nochmal 5 min backen.

Kraut

Zutaten für Kraut

  • ½ Rotkraut Kopf
  • Ingwer nach Belieben
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Soja Sauce
  • Salz Pfeffer
  • 30 ml Apfelessig

Zubereitung

Kraut fein raspeln und anschließend mit Händen kneten. Alle weiteren Zutaten hinzugeben. Abschmecken.

Zum Servieren: Bun aufschneiden, Pulled-Beef warm darauf setzen und mit Kraut belegen. Ein perfekter Sommer Klassiker ohne Stress am Grill!   

Bohnensalat

Zutaten für Bohnensalat

  • 500g Stangenbohnen
  • 3 Tomaten
  • 4 EL Apfelessig
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • Pfeffer// Salz

Zubereitung

Stangenbohnen hinten und vorne abschneiden. In Wasser blanchieren, sodass sie immer noch leicht knackig sind. Abkühlen lassen. Tomate würfeln. Salatsauce über den Bohnensalat geben. Eiskalt zu den Burgern servieren.

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Osterlamm aus Emmermehl

Lämmchen zu Ostern mit meiner Familie zu backen, gehört fest zu unseren jährlichen Ostertraditionen. Dass die Lämmchen an Ostern frisch auf den Tisch kommen, haben wir sie nie eher als Karfreitag oder –Samstag gebacken und nebenher viele bunte Eier gefärbt oder Osterhäschen aus Mürbeteig gebacken. Solch ein putziges, wollig anmutendes, puderzuckerbestäubtes Lämmchen lenkt am Ostertisch alle Augen auf sich und wartet nur darauf von den Osterei-Entdeckern verschlugen zu werden, was spätestends nach erfogreicher Ostereier-Suche der Fall ist. Mit Emmer gebacken, hat das Lämmchen einen recht nussigen Geschmack, was perfekt zu Ostern passt. Holen Sie einfach ihre Familie mit ins Boot uns starten mit der Lämmer-Aktion. Je nach Familiengröße lässt sich das Rezept leicht verdoppeln oder verfünffachen. Frohe Ostern!

Zutaten

1 Osterlamm für 2 Naschkatzen:

  • 175g Emmermehl
  • 90g weiche Butter
  • 40g Wildblütenhonig
  • 35g Zucker
  • Geriebene Schale von einer Orange
  • 1/2 TL Vanille
  • 1 Ei
  • 1TL Backpulver
  • 1Prise Salz
  • 4-6 EL Milch
  • Für die Form: Butter und Semmelbrösel zum Befetten und Benetzen.
  • Deko: Puderzucker
  • Für den Osterkorb: Duftendes Heu, Blüten uns gefärbte Ostereier

Zubereitung

Die zimmer-warme Butter mit dem Zucker, Honig und der Vanille schaumig rühren. Ei, Orangenschale, Backpulver, Salz und 3EL Milch hinzugeben und verrühren. Anschließend das Mehl hinzugeben und die restliche Milch bzw. etwas mehr, dass ein glatter Teig entsteht.
Den Ofen auf 180Grad vorheizen. Die Lämmchenform mit der Butter befetten und mit den Semmelbröseln benetzen.
Teig in Form geben und backen. Anschließend vollends auskühlen lassen und das erkühlte Lamm mit Puderzucker bestreuen.
So wird Ostern garantiert ein Fest!

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Bratenscheiben mit Sardinen-Schaum

Bratenstücke die nach dem Sonntagsessen übrig geblieben sind, lassen sich kalt mit einer würzigen Sauce zu einem völlig neuen Gericht abwandeln, das dem wertvollen Fleisch wieder Pfiff einhaucht. Egal ob als Hauptgericht oder Vorspeise - die abgeänderte Variante von Vitello Tonato lässt oberschwäbisches Rindfleisch zu mediterranen Klassikern werden.

Zutaten

  • 500g Reste vom Kalten Braten oder Sous Vide gekochtem Braten
  • 300g Frischkäse
  • 3 Ei-Gelb
  • 5 Sardellen
  • 2 EL Waldhonig
  • 2 Zeige Rosmarien
  • 1/2 Zitrone gepresst
  • Schale von 1/2 Zitrone
  • 5 Kapern
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Braten möglichst dünn mit scharfem Messer aufschneiden, am besten mit einer Aufschnittmaschine, dass die Scheiben dünn werden.

Alle Zutaten für die Sardellen-Sauce mischen und mit einem Pürierstab mixen und schaumig rühren. Eiskalt servieren.

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Bunter Rindfleischsalat

Aus eins mach‘ zwei! Wer vorhat seine Familie oder Freunde mal wieder mit einem leckeren Süppchen zu verwöhnen, kann nun auch aus dem gekochten Suppenfleisch einen herrlich bunten Rindfleisch-Salat daraus zaubern. Beides sind Grundrezepte und sehr, wirklich sehr leicht zu erlernen. Wer es einmal probiert hat, wird merken, dass keine Suppenbouillon mit einer frischen, selbstgekochten Fleischbrühe mithalten kann. Gleiches gilt für das gekochte Suppenfleisch, das man im Winter mit feingewürfeltem Wurzelgemüse und im Sommer eher mediterran mit Tomaten und Rucola zubereitet werden kann.

Zutaten

Für 4 Portionen

Zeitangabe:

Für die Rinderbrühe 2h (inkl. Kochzeit)

Für den Rindfleischsalat 20 min:

Rinderbrühe:

  • 750g Suppenfleisch mit Knochen
  • ½ Sellerie
  • 2 Karotten
  • 1 Lauch
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Gewürze: 5 Wacholder Beeren, 1 TL Pfefferkörner, 2 Lorbeerblätter, Salz

Für Salat:

  • 500g gekochtes Rindfleisch
  • 2 Karotten
  • 1 Chicorée
  • 1/2 Zwiebel gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Birnenessig
  • 1 EL gehackte Kapern
  • 1 EL frische Kräuter gehackt

Für Dressing:

  • 100ml Joghurt
  • 4 TL Birnenessig
  • 2 TL Waldhonig
  • 1 EL Rinderbrühe
  • 2 TL Meerrettich
  • Pfeffer
  • Salz

Zubereitung

Dekoration

Frische Kräuter

Anleitung:

Um zum leckeren Fleisch für den bunten Rindfleischsalat zu erhalten, wird zunächst eine Rinderbrühe mit Suppenfleisch, Gemüse, Gewürzen und Knochen vorbereitet.
Bringen Sie das Suppenfleisch, Knochen, Gemüse und Gewürze in 2 l Wasser zum Kochen. Köcheln sie alles zusammen auf mittlerer Flamme für ca. 2h. Seien Sie die  Brühe zunächst durch ein Sieb und anschließend durch ein feines Tuch.

Stellen Sie das Fleisch abgedeckt kalt. Der klare Rindfleischfond kann bis zu 6 Wochen gekühlt aufbewahrt werden.

Für den Salat schneiden Sie das Rindfleisch in feine Scheiben oder Würfel. Das feingeschnittene Gemüse hinzugeben und die Sauce darüber träufeln. Salat schmeckt kalt im Winter und im Sommer sensationell!

Bon Appetit!

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Bratenstreifen aus der Flanke mit gebratener Polenta und Ofen-Rote-Beete

Männer und Frauen Anfang 30 trauen sich viel zu: die Welt zu bereisen, Kinder in die Welt zu setzen, Karriere zu machen. Klar, selbstverständlich! Nur wenn man in seinem eigenen Freundeskreis nachfragt wer schon mal einen Rinderbraten gemacht hat, zeichnen sich die Kochkenntnisse doch eher bei Hackfleisch oder Filet ab. Traut euch! Bratet, schmort und gart! Es macht Spaß und eure Koch-Community wird begeistert sein! Und vor allem wenn die Meute Sonntag-Mittags zum Essen pünktlich auf der Matte steht, ist der Baten bereits fertig, da er ja mehrere Stunden schmoren konnte und man somit noch genügend Zeit hat, um sich in Schale zu werfen oder den Tisch Gäste tauglich zu gestalten. Genießt es. Einmal ist immer das erste Mal! Session die 1: Der Braten:

Zutaten

Für 5 Portionen

Zeitangabe:

(Vorbereitung und Durchführung 1h
Zum Schmoren im Bräter weitere 3-4h)

Fleisch
  • 1kg Rinder-Braten aus der Flanke geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 5EL Butterschmalz
Schmorgemüse für Sauce
  • 10 EL Olivenöl
  • 4 Karotten in Scheiben
  • ½ Zwiebel gewürfelt
  • 1 Stange Lauch in Scheiben
  • Salz und Pfeffer
  • 100g Tomatenmark
  • 500ml trockenen Rotwein
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 Wachholderbeeren
  • 1 TL Senfkörner
  • Bratengewürz von Herbaria
Beilage 1: Polenta gebraten
  • 1 Tasse Polenta
  • 2 Tassen Wasser
  • 3 TL Gemüsebrühe instant
  • 2 EL Butter
Beilage 2:  Rote-Beete aus dem Ofen
  • 10 kleine rote Beete
  • 10 Esslöffel Olivenöl
  • Salz Pfeffer
  • Dill, frische Kräuter
Balsamico-Knoblauch Sauce für die Rotebeete
  • 100ml Saure Sahne
  • 4 EL Balsamico
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer
Garnitur:
  • Granatapfel
  • Kräuter

Zubereitung

Rindfleisch I:

Rindfleisch auf Raumtemperatur mit Salz und Pfeffer einreiben. An der oberen Hälfe das Fleisch mit dem Messer Rauten einschneiden (ca. 2 mm tief). Butterschmalz im Bräter erhitzen. Flanke an allen Seiten im Bräter gut anbraten. Nehmt euch dafür Zeit! Für das Anbraten braucht ihr mind. 25 min! Jedoch aufpassen, dass nichts anbrennt ;-). Fleisch herausnehmen. Im selben Topf das Gemüse, zunächst die Zwiebel und die Karotten andünsten, dann den Lauch. Tomatenmark hinzugeben und ebenfalls dünsten. Das Fleisch wieder zum Gemüse in den Bräter hinzulegen.  Den Wein und die Gemüsebrühe hinzugeben. Der Braten sollte mit Flüssigkeit fast bedeckt sein. Gewürze ebenfalls hinzugeben. Bräter verschließen und auf 160-180 Grad für mind. 3-4 Stunden köcheln.

Für die Polenta:

Wasser aufkochen. Polenta hinzugeben und ca. 10 min quellen lassen. Polentabrei auf glatte Oberfläche streichen (½ ca. dick) und erkalten lassen. Anschließend in Rauten schneiden und in einer Pfanne in Butter goldgelb anbraten.

Rote Beete:

Schälen und in halbe Scheiben schneiden. Ofen auf 180 Grad vorwärmen. Rote Beete mit Öl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Als Ofengemüse ca. 35 min backen. Währenddessen die Zutaten für die Sauce vermengen und kalt stellen

Rindfleisch II:

Warmer Baten herausnehmen, Lorbeerblätter und Wachholder ebenfalls herausnehmen, restliche Sauce pürieren – für eine feine Sauce durch ein Sieb drücken. Braten in Streifen schneiden und zusammen mit den anderen Beilagen servieren.

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Hüftsteak mit Zwiebel-Feigenkonfit und Spinat

Auch wenn ich persönlich als Köchin lieber Gerichte aus Schmorstücken, wie Braten oder leckere Gerichte aus dem Bräter wie Beinscheiben bevorzuge, kommen Steaks bei den Gästen immer gut an. Für die Hüftsteaks empfehle ich als Saucen neben des süß-saueren Zwiebel-Feigenkonfits auch eine aus Frischkäse, den man leicht mit seinen eignen Lieblingszutaten verfeinern kann. Wenn man das Konfit sowie den Spinat bereits im vornherein vorbereitet hat, reicht es die Pfanne für die Steaks in aller Ruhe anzuschmeißen, wenn die Gäste bereits gekommen sind.

Zutaten

Für 5 Portionen

Zeitangabe:

(45 min)

Steaks
  • 750g Hüftsteaks (ggf. andere Steaks)
  • 10 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Steakgewürz
  • 5EL Butterschmalz
Zwiebel-Feigenkonfit
  • 60g Zucker
  • 2 rote Zwiebeln
  • 300ml Rosewein
  • Optional 1/2 Feige gewürfelt
  • Salz und Pfeffer
Beilage Spinat
  • 500g frischer Spinat
  • Muskat
  • 50g Speck gewürfelt
  • 1 El Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
Topping
  • Frischkäse wie z.B. Kräuter-Olivenfrischkäse
  • Dill, frische Kräuter

Zubereitung

Fleisch in  Stücke schneiden. Mit Öl, Salz und Pfeffer sowie den Gewürzen marinieren, mind. 1h ziehen lassen. (Währenddessen die anderen Bestandteile des Rezepts vorbereiten). Butterschmalz erhitzen, Steaks auf jeder Seite 4 min braten. Nach der ersten Seite das Steak kurz ruhen lassen, dass es saftig bleibt.

Für das Zwiebelkonfit die beiden Zwiebeln, schälen und ganz klein würfeln. Den Zucker in einer kleinen Pfanne erhitzen und leicht karamellisieren, bevor er anfängt dunkel zu werden die Zwiebel hinzugeben und diese leicht glasieren. Das Gemenge mit Roséwein abschrecken und ca. 35 min auf kleiner Flamme köcheln lassen und öfters umrühren. Nach Belieben Salz und Pfeffer hinzugeben und mit gewürfelter Feige verfeinern.

Den Spinat von den Stielen entfernen, waschen und mit etwas Wasser ca. 15 im Dampf garen. Muskatnuss, Pfeffer und Salz hinzugeben. In einer kleinen Pfanne die kleinen Speckstreifen in Butterschmalz leicht anbraten, anschließend den Spinat in die Pfanne geben und vermengen.

Zum Gericht empfehle ich Frischkäse mit Kräutern und Oliven.

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Windschiefe Birnen-Tarte

Auch wenn Sommerliebhaber es nicht gerne hören, aber in wenigen Wochen kündigt sich offiziell der Herbst an. Zeit, um über leckere Rezepte nachzudenken, wie die fruchtigen Wonnebrocken aus der Streuobstwiese oder dem Garten verarbeitet werden können. Wegen der herben Frostnächte im Frühjahr wird es in diesem Jahr eng mit Äpfeln und Birnen, was uns dazu ermuntert, diese speziell zu feiern. Wer schnell etwas Besonders für Freunde und Gäste zaubern möchte, rate ich zu diesem Rezept, das sich auch ganz einfach mit anderen Füllungen ändern lässt. Gutes Gelingen!

Zutaten

  • 7 Birnen (möglichst von der Streuobstwiese)
  • 100g Haselnüsse
  • 50g Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Waldhonig
  • 20 ml Sahne
  • Kuchenteig
  • 100g weiche Butter
  • 50g Zucker
  • 2 Eier
  • 100g Mehl
  • Salz
  • 1 EL Backpulver
  • Reste der Füllung

Zubereitung

Birnen waschen, mit einem Entkerner entkernen, und das Häubchen mit Stiel wieder aufsetzen. Alle Zutaten zur Füllung miteinander vermengen. Das Birneninnere mit der Füllung bis oben hin füllen.
In einer extra Schüssel die Zutaten zum Rührteig mit Rührgerät vermengen.
Auf einem Backblech eine ca. 25 x 25 cm große Fläche (mit Backpapier ausgekleidet) mit dem Rührteig bestreichen – und anschließend die Birnen „wild“ arrangieren.
Die Birnentarte auf 180 Grad – Umluft – ca 25 min backen. Kuchen abkühlen lassen, zur Deko die Stiele mit Puderzucker bestreuen und mit bunten Blüten bestreuen. Noch lauwarm servieren.

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Himbeer-Knödel-Auflauf

mit Semmelbrösel- Kornblumen- Topping und Himbeer Püree

Mitte August durch das Himbeer-Spalier zu laufen gleicht einer genüsslichen Schatzsuche. Überall hängen die leckeren Beerchen in prallem Rot und sie scheinen jeden Tag mehr zu werden. Gerade jetzt während der Himbeeren-Saison lohnt es sich viele kreative Rezepte zu den frischen Gaumenkitzlern parat zu haben. Wer den Garten vor der Haustüre hat, kann jeden Tag erneut zur Himbeerernte aufbrechen, denn die wirklich reifen Früchte lassen sich sehr leicht pflücken – jene bereits erröteten Beerchen die nicht all zu leicht abgehen sollte man noch weitere ein, zwei Tage hängen lassen – dann schmecken sie auch noch intensiver.

Zutaten

für 4 Portionen (ca. 12 Knödel)

Zeitangabe:

(30 min + 30 Minuten Ziehzeit)

Teig:
  • 250 g Quark
  • 25 g Butter • 2 Eier
  • 1 EL Wildblüten-Honig
  • ½ TL Vanille gemahlen
  • 100 g Semmelbrösel
  • Schale von einer Zitrone
Für die Füllung:
  • 200 g reife Himbeeren (ca. 3 Himbeeren je Knödelchen)
  • 70g Wildblüten-Honig
Topping:
  • 100 g Semmelbrösel
  • 50 g Wildblütenhonig
  • 50 g Butter
Himbeer Püree:
  • 200g Himbeeren
Dokoration:

Blüten von 6 getrockneten Kornblumen sowie von 3 getrockneten Ringelblumen in gelb und orange
Pfefferminzblätter

Zubereitung

Die Himbeer-Knödel entstehen wie folgt: Alle Zutaten Quark, Butter, Eier, Honig, Vanille, Zitronenschale und Semmelbrösel zunächst mischen und dann mit den Händen zu einem leicht formbaren Teig kneten. Nun ruht der Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank, um hier zu ziehen.
Nach der Ruhezeit den Teig herausnehmen und aus dem Teigkloß insg 12 Knödel in der Größe einer Feige formen. Den kleinen Knödel rund platt drücken und mit den Himbeeren sowie einem Klecks Wild-Blüten Honig füllen. Das Genusspaket zu einem fertigen Himbeerknödelchen verschließen, sprich die Kugel in der Hand zu einem runden, möglichst geschlossenen Knödel formen. Die einzelnen Knödel werden in kochendem, leicht mit Honig versetztem Wasser ca. 3 min. aufgekocht
Währenddessen Semmelbrösel, Honig und Butter in einer Pfanne leicht karamellisieren. Fertige Knödel in einer runden Auflaufform im Kreis arrangieren und mit dem Semmelbrösel Topping bedecken. Der Himbeer-Knödel-Auflauf wird anschließend ca. 15 Minuten bei 180 Grad Umluft fertig gebacken.
Den Auflauf mit frischen Himbeeren sowie den Blüten der Korn- und Ringelblume dekorieren, nach Belieben und der Frische halber mit Pfefferminz verzieren.
Nach Belieben die restlichen Himbeeren erwärmen und als Himbeer-Püree als süße Sauce zum Auflauf servieren.

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