Bio­­diversität

Mit der Natur zu arbeiten und nicht gegen sie ist unsere Grundhaltung. Als Bauern haben wir die Aufgabe die ursprüngliche Vielfalt unserer Natur inmitten der viele Kulturen, die wir jedes Jahr aufs Neue anbauen zu erhalten und zu stärken. Durch unsere extensive Bewirtschaftung unseres Grünlands und dem Erhalt vieler Wildblumen und Kräuter auf unseren gesamten Beständen, verlieh uns das Land Baden-Württemberg den Wiesenblumenpreis in der Kategorie Gesamtbetrieb. Die blumenreichsten Flächen siedeln sich direkt in der Nähe der Donau oder auf unseren Wiesen auf der Alb-Seite mit hohem Kalksteingehalt an. Bezaubernde schützenswerte Blumenkreationen wie den Wiesensalbei, eine Bandbreite an Glockenblumen oder verschiedenste Kleearten wie den Hornschotenklee oder den Hopfenklee säumen sich unter vielen weiteren Wiesenblumen auf den kleinparzellierten Flächen. Auch besondere Kreationen der Schwäbischen Alb wie die Silberdistel finden wir an den Rändern unserer Albausläufer.  Diese Flächen werden nur einmal, wenn überhaupt nur zweimal gemäht, um die Artenvielfalt zu erhalten.

Auch in unseren Äckern sieht es bunt und wild aus. Ackerwildkräuter wie der Feldrittersporn, Veilchen oder die Platterbse uva. wachsen unterhalb des Kulturgetreides. Wenn man das Zusammenspiel mit den Insekten, auch unseren Bienen, nur leicht erahnt, wird einem der Mehrwert der wilden Blumen und Kräuter klar. Das freut uns als Bioland Betrieb, die seit jeher auf Chemie auf unseren Beständen verzichtet, sehr.

Da kommt ein Vogel geflogen! Oh ja, von denen haben wir sehr viele. Sei es die vielen Schwalben, die in über 20 Nestern bei uns auf der alten Hofstelle brüten, oder die Turmfalken, die uns jedes Jahr bis zu sechs neue Turmfalken-Babies schenken. Die Vögel im Sommer auf unserem Hof zu beobachten ist ein besonderes Geschenk. Für unser Engagement in Sachen Schwalchen verlieh uns der Nabu 2017 die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“.